Frank Ebeling

Gesang, Marimbaphon, Elektronik

Der gebürtige Niederrheiner legte die ersten Grundsteine seiner späteren musikalischen Tätigkeit vermutlich im Vorschulalter – beim allabendlichen solistischen Rauf-und-runter-singen von Burt Bacharach Songs und Titelmelodien damaliger Fernsehsendungen unter der Bettdecke. „Für sein Alter noch sehr verspielt“ hieß es als Bemerkung in seinem ersten Grundschulzeugnis.

Als Teenager verbrachte Ebeling ganze Tage, Wochen und Monate damit, diverse Beatles- und Zappa-Stücke akribisch an einer Philips N4506 Tonbandmaschine per Overdub nachzuproduzieren, unter Verwendung von Wandergitarre, Blechdosen, Putzeimern, den Nachbarkindern, einem Oszillator aus dem Elektronikbaukasten und Vaters Heimorgel.

Es folgten zehntausende Autobahnkilometer, bei denen sich Ebeling dem intensiven Studium der Perkussion und des Schlagwerks zu CD-Playbacks von Bill Bruford, Peter Erskine oder Vince Mendoza hingab. – Das Lenkrad seines Daihatsu Charade hatte, wegen fehlendem Airbag, einen hervorragenden Snaresound.

In den letzten Jahren wirkte er als Vokalist, Perkussionist und Elektroniker in verschiedenen Ensemble-Projekten mit, u.a. in Markus Stockhausen’s Intuitive Music Orchestra  <http://www.markusstockhausen.de/trompeter-musiker-komponist/202/intuitive-music-orchestra>und bei Bobby McFerrin’s Stimmen 2007 <http://soundcloud.com/ebelingart/circlesession2007> in Basel.

Ebeling initiiert und leitet Chorprojekte und Cirlcesinging-Workshops <https://frankebeling.wordpress.com/2014/03/29/circlesinging/> und arbeitet in den Bereichen Gesang, Elektronik, Perkussion, Komposition, Arrangement, Produktion und Artdirektion.